Skip to main content

Hyundai Kona electric

Ich freue mich euch endlich wieder einen wirklich hoch interessantes Elektroauto vorstellen zu können und zwar zeichnet sich der Hyundai Kona hier durch drei punkte von der konkurrenz ab. Punkt eins wir haben einen doch wirklich groß bemessenen Akkupack mit dem wir auch real über 400 kilometer
weit kommen können. Punkt zwei wir haben einen wirklich gut dimensionierten Antrieb der aber auch in
puncto Rekuperation eine hohe Effizienz verspricht und Punkt drei wieder auch in diesem Preissegment eine wirklich schöne Ausstattung.
Der Kona gehörten in die klasse der kompakt Suv´s. Mit einer Länge von 4,18 meter, einer Breite von 2,07 meter und der Höhe von 1,57 meter ist er der kleinste Suv aus dem hause Hyundai. Bei der entwicklung wurde der Baukasten von anfang an für drei antriebsvarianten ausgelegt, Verbrenner, Elektro und als Hybrid. Damit macht man zwar auch hier zwischen den modellen einige Kompromisse,
der Mittelweg ist aber viel gelungener als bei anderen Herstellern. Die Plattform kommt übrigens genauso bei der Konzerntochter Kia zum Einsatz weshalb dieses Review oder zumindest den technischen Part auch zum großteil auf die Schwestermodelle Niro und Soul zutreffend sind. Die fahrzeuge gibt es alle in zwei Antriebsvarianten eine kleine version mit einer Leistung von 100 kw und einem Akkupack von 39,2 kilowattstunden. Beim Kona ab 34.160 euro liste und eine große vision mit einer Leistung von 150 kw und der üppigen akku kapazität von 64 kilowattstunden ab 39.900 euro. Damit zahlt man also für die 24,8 kilowattstunden mehr an Batterie einen Aufpreis von lediglich 4400 euro,was 177 euro pro kilowattstunde entspricht. Somit würde ich grundsätzlich zum große akku tendieren der mit 64 kilowattstunden auch momentan das Elektroauto mit dem größten akku zum günstigsten Preis sein dürfte. Der neue Leaf mit 62 kilowattstunden ist teurer, ein Model 3 in standard range plus hat nur ca 55 kilowattstunden kapazität.
Serienmäßig kommt der chor mit 17 zoll Leichtmetallfelgen. Die Kofferraumgröße mit 332 liter fällt dann etwas klein aus, die Rückbank lässt sich noch asymmetrisch umklappen dann ergibt sich ein Kofferraumvolumen von 1114 liter wobei auch selbst dann der platz oder insbesondere die länge nicht ausreichen würde wenn man zum beispiel im Auto schlafen möchte auch das Platzangebot im Fond also der zweiten Reihe ist dann eher knapp bemessen wenn ich den Fahrersitz auf meine körpergröße von 1,88m stelle bleibt bei der Beinfreiheit nicht mehr viel übrig. Die Ausstattung für die hinteren Passagiere ist doch relativ spartanisch, so gibt es keine Sitzheizung oder auch Lüftungsauslässe für die Klimaanlage sucht man vergebens. Das schöne ist aber als Fahrer oder Beifahrer hat man das wieder ganz schnell vergessen, kommen wir mal zum Punkt komfort und Ausstattung hier muss man klar differenzieren zwischen den vorderen und hinteren Sitzen wenn man sich das erste mal vorne platz genommen hat ist man wirklich begeistert, es ist schon fast kein Sitz mehr, sondern ich würde fast sagen ein ganzer
Sessel, wirklich sehr komfortabel. Komplett elektronisch einstellbar und im premium-paket beheizte und belüftete Sitz.
Der Energieverbrauch ist ähnlich wie beim hyundai Ioniq erstaunlich niedrig, trotz einem cw Wert von 0,29 beträgt die energieaufnahme bei 160 km/h lediglich um die 45 kw was wirklich ein guter wert ist. Im
Stadtbetrieb kann man mit einer vorausschauenden Fahrweise sogar ein Verbrauch von unter 15 kilowatt stunden auf 100 kilometer erreichen was also über 400 kilometern Reichweite ergeben würde und so den Gesamtverbrauch, wenn man auch mal schneller fährt doch in Grenzen hält.
Der Kona besitzt ein aktives „temperature management system“  dass owohl die Batterie kühlen als auch
heizen kann. Eigentlich sollte das aus meinem Verständnis standardmäßig sein da es nicht nur die Lebensdauer der Zellen sondern auch die Leistungsfähigkeit beim laden oder auf der Autobahn erhöht.
An einer ccs schnellladestation kann der Kona durch die 200 ampere maximal mit 76 kw laden somit kann eine 100 kw säule gar nicht voll ausgeschöpft werden und beide akku größen sind dann in ca 54 Minuten von 0 bis 80 prozent geladen. Zugegeben nicht unbedingt der beste Wert, model 3 und e tron zeigen wie das noch schneller geht, viel nerviger dagegen ist jedoch die Ladung an Wechselstrom der onboard charger kann einphasig  mit 7,4 kw maximal laden. Im häuslichen bereich sind 4,6 kw zulässig so dass man sich auch noch gleich gedacht hat das optionale tepco kabel nur für 4,6 kg auszulegen dann benötigt der kleine akku ca 11 stunden und der große brauch ganze 17 stunden für eine Ladung von 0 bis 100 %
[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*